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Mit etwas Verspätung musste der 1. Vorsitzende des Film- und Videoclub Hanau das Filmfestival am 08.02.2020 eröffnen.

Einige Anwohner in der Nachbarschaft der Reinhardskirche hatten mit den Autofahrern kein Erbarmen und so musste noch kurzfristig das Parkproblem gelöst werden.

Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Peter Steiner führte wie immer locker und gutgelaunt durchs Programm.

In diesem Jahr galt es aus 14 Filmbeiträgen (10 Dokumentationen,3 fiktionalen Filmen und 1 Naturfilm) die Besten herauszufiltern.

Die Juroren um Juryleiter Dieter Kopelke (Robert Becker, Helmi Hansen, Rüdiger Schnorr, Lars Sebralla und Dr. Stephan Vogel) waren zwar streng, doch letzten Endes mit dem anwesenden Publikum weitgehend einer Meinung.

Es wurden 1x ein ERSTER PREIS, 4x ein ZWEITER PREIS, 7x ein DRITTER PREIS sowie 2x eine TEILNAHMEURKUNDE verliehen.

Zum besten Film des Wettbewerbes wurde DER SEELENFÄNGER von Ulrich Stühlen (Wiesbadener Filmkreis) gewählt. Er befasste sich Thematisch mit der Frage was nach dem Tod mit der Seele passiert.

Bei den Dokumentationen stach das "Roadmovie" BIKE FOR DAD von Dietmar Rodewald heraus. Ein Reisefilm über eine 1115 km lange Fahrradtour durch Thailand.

Positiv herauszuheben ist auch, dass es mit SO KÖNNTE ES ARCIMBOLDO MACHEN von Josef Lambertz eine sogenannte AV-Schau zu einem 2. Preis und zu einer Nominierung zu einem Bundesfilmfestival geschafft hat.

Neben den genannten Filmen wurden auch noch die Beiträge

AMERIKA, DU BIST SO ANDERS 

DIE AKTE HUBELER 

MY LOVE, MY LIFE - AUF DEN SPUREN VON AGNETHA FÄLTSKOG

FLATTERHAFT UND UNERSCHROCKEN

VOM LEBEN UND TRÄUMEN und

IN DEN WÄLDERN DES ROTHAARGEBIRGES

für die verschiedenen Bundesfilmfestivals nominiert.

Die endgültigen Weitermeldungen ergeben sich allerdings erst nachdem auch die zweite HAFF in Wiesbaden (07.03.20) gelaufen ist.

Ein abwechslungsreiches Programm nahm pünktlich um 17:30 Uhr sein Ende.

Filmer und Publikum haben sich in Hanau sehr wohl gefühlt und kommen sicher im nächsten Jahr gerne wieder. Vielen Dank an Peter Steiner und sein Ausrichter-Team.

BERND NILSSON